Wie schon bei den Design Artworks - Alle Rechte liegen bei mir. Benutzt meine Texte daher auch bitte nicht ohne meine Erlaubnis weiter.

Hikari to Kurasa Fantasy, 2003, complete PDF 41,2KB
FF VII: Sephiroth FanFic, 2003, incomplete PDF 40,7KB
Das Schloss Fantasy, 2001, complete PDF 10,7KB
Schattenengel Fantasy, 2000, incomplete PDF 47,5KB

Sehnsucht Sterne in der Nacht Drachenträne
In Ewigkeit Sonnenuntergang Das Ende
Schattentanz Morgenröte Gefallener Engel
Vampir Hoffnung Schmerz & Leid
Schmetterlingsschaukel !NEW!    

Mein Berlin Abschlussprojekt in Deutsch (Abi)

 

Sterne in der Nacht

Immer wieder, ganz unbewusst
Mein Blick auf deinen Platze fällt
Nicht geahnt, dass du schon gehen musst
Verdrängt, dass nichts für ewig hält
Immer wieder, doch dein Platz bleibt leer
Niemals mehr werd ich dich sehn
Der Abschied zu kurz, zu überraschend - so schwer
Meine Liebe zu dir wird nie vergehn

Einsamkeit ist Fluch und Segen
Doch jeder Verlust wiegt doppelt schwer
In Schmerz ertrink ich, wie Trauer in Regen
Vermisse dich schon jetzt so sehr

Des Nächtens, wenn ich bin allein
Am Himmel mir dein Sternlein fehlt
Das Leben so grausam, herzlos, gemein
Einem wundervolle Jahre stiehlt

Ich seh dich wieder an diesem Ort
Dort wo meine Sterne warten
Wenn auch ich bin erlöst und endlich fort
All die Liebe in des Jenseits Garten

Nie werd ich dich vergessen ...

Drachenträne

Die Götter der Winde - Die Hüter der Welt
Mit traurigem Blicke
Das Versprechen einhält
Das Herz so rein, so gütig und sanft
Du göttliches Wesen, dein letzter Kampf
Dein Herz voll Kummer, Verzweiflung und Schmerz
Den Hütern der Welt, ihr verstummtes Herz
Breite aus deine Flügel und schwing dich empor
Die Welt unter deinen Füßen, den Wind hinterm Ohr
Das Leben bedacht zum Planeten gebracht
Stetig der Kreislauf, wie der Tag wird zur Nacht
Die Wesen der Liebe - Die Schützer der Welt
Verraten, gejagt - Für Ruhm, Ehr' und Geld

Die Götter der Winde - Die Hüter der Welt
Ihr Versprechen gehalten - sich dem Schicksal gestellt
Drachenträne - Heiliger Kristall
Wasser des Lebens, der Welt - überall
Breite aus deine Flügel und fliege geschwind
Die Strahlen der Sonne, die Brise, der Wind
Ein letzter Funke Leben, du des Himmels Kind

Das Funkeln der Sterne in all ihrer Pracht
Ein letzter Augenblick - Besonnen, bedacht
Du Gott der Winde - Hüter der Welt
Dein Schicksal besiegelt, dein Körper entstellt
Deine letzte Reise - Wahrer Held
Hast du dich zu den andern, zu den Sternen gesellt

In Ewigkeit

Götter, Elfen und Dämonen
Im Schoße des Planeten geboren
In Finsternis - Im heiligen Licht
Geschickt um zu richten, ihre Pflicht
Das Wasser des Lebens, des Feuers Glut
Richter des Lebens, in Wogen aus Blut
Klingen des Hasses, Schwerter der Wut
Ihr Schicksal das Kämpfen - Böse und Gut

Meere aus Tränen, voll Kummer, voll Leid
Wächter des Lebens, Ozean der Ewigkeit
Kein Ende des Kampfes, kein Friede, kein Ruh'n
Bis zum letzten Tage nichts anderes tun

Die Schwerter erhoben zu sterben bereit
Gelobt zu kämpfen bis alles befreit
Das letzte Gefecht in heiligen Hallen
Bis der letzte auf Erden ist auch gefallen

Der Strom des Lebens kein Ende kennt
Die Antwort auf Krieg er ihnen nicht nennt
Kaum zum Leben erweckt, kaum geboren
Ihr Leben schon an den Tod verloren

Der Wettlauf mit der Zeit beginnt
Ist es keine Frage, wer diesen gewinnt
Es gibt kein Entkommen, es gibt keine Flucht
Ein Blick in den Abhang, die unendliche Schlucht

Das letzte Schwert erhoben - das letzte Blut verrinnt
Zuende ein Kapitel, doch ein neues schon beginnt
Die unendliche Geschichte, das Leben schreibt sie stur
Der Verlauf ohne Planung, das Schicksal kennt es nur

Der ewige Kampf noch längst nicht vorbei
Und wieder göttliche Wesen, Dämonen dabei
Zu Kämpfen erbittert in Hoffnung auf Wende
Nur das Schicksal weiß: Es ist nie Zuende

Sonnenuntergang

Vergangenes im Schein der Sehnsucht
Erwache ich aus einem Traum
Von Gicht umspült die Meeresbucht
Verlassene von Zeit und Raum
Nur der Brandung lieblicher Gesang
Vom Wind getragen umspielend mein Haar
Will ihm näher kommen, bis zum Rande der Abhang
Ohne Furcht, ohne Zweifel, ohne jegliche Gefahr

So frei und stark wie des Adlers Schwingen
Die Sonne sich langsam dem Mond untergibt
Möcht ich verweilen, meinen letzten Atemzug hier verbringen
Bevor sie in den Schatten des Lebens erstickt

Golden schillernd der Nixen Haar reiner als Gold
Unbeschwert in den Weiten von Brandung und Meer
Wie Geister sie schweben durch das Wasser hold
Wirkt mein Leben so trist, so unendlich leer

Träum ich noch, oder bin ich erwacht?
Letzte Wärme durchströmt mein Herz
Als Herrscher nun die finstre Nacht
Nie wieder die Strahlen der Sonne - nie wieder Schmerz

Vergangenes im Schein der Sehnsucht
Vergessen der Dinge, vergessen der Zeit
Einsam und verzweifelt nach ihm gesucht
Der Sinn des Lebens so ungreifbar, so weit

Das Ende

Weiß und rein legt sanft sich hernieder
Aufs blutige Feld der Schlacht
Ertönen vom Winde leise Lieder
Der erste Schnee in dieser traurigen Nacht
Die Schreie längst verklungen, herrscht friedliche Stille
Kein Wehklagen, kein Weinen ... als wäre nichts passiert
Trügerisch und benebelnd, als wär es Gottes Wille
Der Schnee in leuchtend roter Farbe seinen Glanz verliert

Der Mond so strahlend, ehrfürchtig und weit
Mit seinem Scheine hüllt alles in sein heiliges Licht
Ein stummer Zeuge für die Ewigkeit
Vergessen kann er nicht

Heute ist die Welt gestorben
Kein Mensch weilt mehr auf diesem Fleck
Das Ende von Trauer und Sorgen
Man nahm ihn aus der Zeitgeschichte hinweg

Finsternis und Schatten weichen
Ein Windhauch fährt kühl durch die Nacht
Und der Schnee er bedeckt die Opfer, die Leichen
Die Welt, über die der Mond stetig wacht

Im Sternenmeer ertrinke ich
Als Letzter meiner Art
Auf dem Schlachtfeld, nur noch Schnee um mich
Nie mehr so wie es einst wart

Das langsame Schlagen meines Herzens und mir wird so kalt
Meine Augen schwer und müde, meine Kraft sie ist nicht mehr
Zum letzten Mal seh ich zu den Sternen, auf zum Wald
Es ist vorbei, ich werde gehen, hinweg, nie mehr hier her

Nie mehr ...

Schattentanz

Schattentanz in finstren Reigen
Der Dunkelheit in ferner Zeit
Die Tage hin zur Nacht sich neigen
Dem Schicksal zu entgegnen bereit
Schattentanz vergangener Zeiten
In Mythen, Legenden und Sagen erwacht
Auf Drachenrücken der Freiheit sie reiten
Der Ewigkeit des Vergessens vermacht

Schattentanz in heiliger Stille
Der Regen der Reinheit lautlos und kalt
Die Sehnsucht der Menschen in Träumen erfülle
Auf Ewigkeit gefangen, verwunschen - uralt

Schattentanz ihr lieblicher Gesang
Niemand sie zu sehen vermag
An zauberhaften Orten es erklang
Wehrlos ihrer Schönheit erlag

Schattentanz einer magischen Welt
Der süßen Träume Rufe
Verhängnisvoll dieser Illusion verfällt
Verschollen der staubig Zeiten Stufe

Schattentanz verlockende Falle
Vergehen mit dem Lauf der Zeit
Geraubter Seelen gefüllter Hallen
Von Sorgen und von Leid befreit

Sehnsucht

Licht des Lebens, der Ewigkeit
Brennst und leuchtest seit jeher Zeit
Hoffnungsbringer, Stärke und Mut
Stetig du brennst, niemals du ruhst
Das Wasser der Sinflut dir kein Einhalt gebot
Den Schnee der Eiszeit erleuchtete rot
Der Sand der Wüste vergebens bemüht
Deine Flamme sie stets das Leben berührt

Einsam bist du, vergessen der Zeit
In dunklen Hallen der Ewigkeit
Sehnst dich nach Freude, Beachtung und Liebe
Doch vergessen bist du, der Zeiten Diebe

Die Tränen der Welt auf dich hernieder
In Hallen sie schallen wie traurige Lieder
Verglühen willst du als heller Stern
Wie die gleißende Sonne am Himmel so fern

Kleine Flamme, des Lebens Licht
Die Menschen vergessen, der Planet tut es nicht
Von weitem scheint ein Stern auf Erden
Strahlend, heller als der Götter Herden

Beachtet, bewundert, vom Leben bedacht
Für ein kurzes Leuchten zum Leben erwacht
Das Erste - Das Letzte, es einmal gefühlt
In Einsamkeit geboren - In Sehnsucht verglüht

Gefallener Engel

Dunkle Schatten, Stimmen, Geflüster
Bedrohlich beherrschen sie die Nacht
Undurchschaubar, geheimnisvoll, düster -
Seine Züge, seine Art
Die Schwingen der Freiheit so machtvoll und heilig
Dabei bist du verdammt, verstoßen -
Aber frei
Den Blick kalt gerichtet auf des Planeten verabscheuungswürdigste Kreatur
Deren Augen blind und irr das Überirdische nicht erkennend
So überlegen, so bedacht -
Verstoßen bist du? Verdammt bist du?
Verbannt aus dem heiligen Reich Gottes ...
Schwarz wie die Nacht und silbern sie schimmern
Streift das kühle Mondlicht ehrfürchtig dein Gefieder
Weißer als Schnee, reiner als des Lebens Wasser
So lang ist es her ...

Du wandelst auf dem Weg der Finsternis
Und doch bist du heilig
Bei aller Himmel Macht und Weisheit -
Du bist verdammt
Verdammt der Einsamkeit
Unsterblich, für die Ewigkeit
Das Universum längst ergründet
Seine Rätsel längst gelöst
Die Sehnsucht nach der endgültigen Ruhe -
Die Sehnsucht nach dem Tod

Vampir

Herrscher der Dunkelheit, König der Nacht
Die Augen erbarmungslos - Die Blicke bedacht
Wo einst Blut durchfloß den Körper
Unersättlich ruft die Gier
Der Menschen Blut, des Lebens Wasser
Herrscher der Dunkelheit, allmächtiger Vampir
Das ewige Leben - Geschenk oder Fluch?
Ewiges Leben im Paradies, vollkommen und friedlich -
So verspricht es das heilige Buch
Doch ist er abgründig, grausam, des Teufels Werk - Tödlich
Nachsicht und Erbarmen sucht man bei ihm vergeblich
Ein diabolisches Spiel
Besitzt er unsterblich alle Zeit der Welt
Und hat doch kein wahres Ziel
Genießt die Ewigkeit, das "Leben", die Welt die ihm verfällt

Verlockend süß die Stimme des Todes
Den Opfern beraubter Sinne und Geist
Willig ihm untergeben
Sein Spielball - sein Herz kälter als Eis
Herrscher der Dunkelheit, König der Nacht
So überlegen, geheimnisvoll, stilvoll, bedacht
Existierst seit Beginn des Lebens
Geschaffen für die Ewigkeit, zu Leben erwacht
Schwäche sucht man bei dir vergebens
Todesengel - Im Schatten der Nacht

Hoffnung

Alte Zeiten vertraut aus Legenden
Vergessen ... vergangen
Auf ewig gefangen in Sehnsuchts Händen
Auf ewig lebendig in meinen Gedanken
Wie Hoffnung ungreifbar

Tief sie sich ranken ...

Wie die Sterne so fern und unendlich rein
So will ich vergehen, in ihnen ertrinken
Losgelöst, von allem befreit ...
Ist es dieser Gedanke, der Trost mir leiht

Schmerz & Leid

In der Ferne
Dunkelheit
Treibe ich
Unendlich kalt
Im Nirgendwo
Nur Schmerz
Nur Leid
Im Tränenreich
Geborgenheit
In der Ferne
Einsamkeit
Vergehe ich
Nur Schmerz
Nur Leid
Kein Licht
Mein Stern
Unendlich kalt
Vergangen
Vergessen
In Ewigkeit

Morgenröte

Stille, weites Sternenlicht
erstreckt sich meine ferne Sicht
auf das schönste aller Meere
kalt, unendlich tiefe Leere

Mit einem Zauber eng verband
durchfährt die Kälte meine Hand
und fesselt mich in meinem Leid
weit losgelöst vom Schmerz befreit

Doch trügerisch der Sternenschein
fühl ich mich einsam, schwach und klein
und hoffe, dass die Nacht entschwindet
die mich verloren an sich bindet
vom Tageslicht geblendet wird
und mich das Leben neu berührt

Schmetterlingsschaukel

Zarte Flügel schmücken kaltes Metall
Ein Klicken, ein Surren - dann Nichts
Zerbrechliches erweckt den Anschein von Verfall
Bis steifes Auf und Ab das Stillleben bricht

Schillerndes Blau schmückt jede Schwinge
Konzentriert im Trichter als reines Pigment
So versorgt es die schlafenden Schmetterlinge
Mit dem Hauch des Lebens für einen kurzen Moment

Verspielt und emsig flattern die Flügel
Entgegen dem nüchternen, strengen Gerüst
Anmutig und frei wie zwei blaue Vögel
Wecken sie Sehnsucht und Freiheitsgelüst

WeissJournal Twitter Facebook google+

Weiss